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Slowenien

Unbekanntes Slowenien:Wie kommt der Wal in den Rosengarten?

Die Region Kamnik im Umland der slowenischen Hauptstadt Ljubljana hat mich sehr überrascht. Zum Beispiel habe ich Wale im botanischen Garten, eine steinerne Festtagstafel, auf der ich mitten im Wald "Fürstgulasch" serviert bekomme, und den"Busenkäse" als Liebes-Orakel entdeckt...

von Claudius Rajchl (Kommentare: 0)

Unbekanntes Slowenien:Wie kommt der Wal in den Rosengarten?

Wer kennt Kamnik? In Österreich kaum jemand. Schade, denn ich habe das Umland von Ljubljana nicht nur als ideale Destination für entspannende Kurztrips im Grünen kennen gelernt, sondern auch einige kuriose bzw. bemerkenswerte Highlights entdeckt: 

1. Auf der Alm gibt’s koa Sünd‘, aber den Busenkäse

Die Hochalm Velika Planina bietet nicht nur herrliche Ausblicke auf die Steiner Alpen und Wanderwege über saftig grüne Wiesen, sondern hier steht auch eine der ältesten noch erhaltenen Hirtensiedlungen Europas. Hier betreiben die Kuhhirten Viehzucht nahezu wie vor 100 Jahren. Inklusive einem schrägen Brauch, bei dem der „Busenkäse“ das Liebesleben der Viehhirten bestimmt.

Im Video erfährst du, was es mit dem Hartkäse, der tatsächlich einer weiblichen Brust ähnlich sieht, auf sich hat.

Info: www.velikaplanina
domzalskidom.si

2. Riesenwale und Dinosaurier im botanischen Garten

Das Aboretum Volcji Potok ist Sloweniens größter botanischer Garten mit mehr als 2.500 Pflanzenarten und einem prächtigen Rosengarten. Das allein wäre schon einen Besuch wert. Aber in diesem Park stehen auch bizarre Gestalten herum: Wale in Originalgröße, „verkehrte“ Häuser, Dinausaurier in Originalgröße. Ein gelungener Trick, auch die Kids zum Spazieren zu bewegen, und schräge Motive für Selfies.

Info: www.arboretum-vp.si

3. Erlauchtes Picknick im Wald: Fürstgulasch essen am Steintisch

 

Im Tal des Flusses Kamniska Bistrica werde ich mitten im Wald wie ein Fürst bewirtet. Das habe ich dem steirischen Erzherzog Karl II. zu verdanken. Denn an der Stelle, wo die gastfreundlichen Slowenen hier dem herzöglichen Besuch und seiner Gefolgschaft ein delikates Wild-Gulasch servierten, steht heute ein steinerner Festtagstisch, der an das herzögliche Picknick erinnert. Und das „Fürst-Gulasch“ zählt neben dem Busen-Käse zu den köstlichsten „Geschmäckern“ von Kamnik.

Info: www.gostilna-repnik.si

Weitere Kulinarik-Infos: www.visitkamnik.com

4. Ab in die Regenerationskammer: Wo müde Geister munter werden

 

Schon die Stille und das sanfte Hügelland ringsum haben im Naturheilpark Tnice entspannende Wirkung auf meine Muskeln gehabt. Aber was Katja und Bostjan Jelovcan in ihrem kleinen Paradies den Gästen bieten, hat zusätzlich angenehme Auswirkungen für Körper, Geist und Seele. Da sind einmal die einfachen, aber gemütlichen Holzbungalows mit den riesigen Fenstern ins Hügelland, in denen man „Glamping“ – also Campen auf die luxuriöse Art – genießen kann, Und dann ist da noch das Energiezentrum, wo Katja zuerst meinen Energiezustand misst. Ich lege der Reihe nach jeden meiner Finger in ein Gerät, und auf Katjas Bildschirm taucht eine Grafik meines Körpers auf, die angeblich Energieschwächen aufzeigt: Unterbrechungen im Energiefeld rund um den Körper.

Dann verordnet mir die ausgebildete Physiotherapeutin ein fitness- und Wohlfühlprogramm: Entspannungs- und Atemübungen im Wald, und schließlich geht’s ab in die Regenerationskammer. Eine Röhre, die an eine Computertomographie-Untersuchung erinnert. Kaum habe ich mich hingelegt, beginnt das Ding zu vibrieren, warmer Dampf wird in die Röhre geblasen, und schließlich tropischer Regen… Angenehmer als Sauna und Dampfbad zugleich.

Am Ende misst Katja wieder meinen Energiezustand, und – siehe da – das Energiefeld zeigt deutlich weniger Unterbrechungen auf als vor der Behandlung.

Info: www.zdravilnigaj.si

 

5. Wellness-Tempel im Wald

 

Traditionellere Wohlfühl-Behandlungen genieße ich später in der höchst gelegenen Therme Sloweniens. Die Therme Snovik liegt mitten im Wald, verfügt über Innen- und Außenbecken und außerdem über das erste Kneipp-Zentrum Sloweniens mit Kurangebot und Behandlungen wie Bäder, Barfußweg. Wasserrutschen und Whirlpool gibt es hier auch.

Info: www.terme-snovik.si

6. Die besten Spare Ribs im Öko-Resort

Hier mein Geheimtipp für Fleischtiger: Im Slovenia Eco Resort, einer Öko-Ferienanlage mit feinen Bungalows, Spa, Pools und kleinem Strand an einem Fluss, werden die wohl besten Spare Ribs von Kamnik gegrillt. Den Trick dabei verrät Dir der Küchenchef im Video:

Info: sloveniaecoresort.com

 

7. Thonet Sessel made in Slovenia

In der mittelalterlichen Altstadt von Kamnik besuche ich im Schloss Zaprice das regionale Museum. Neben üblicher Brauchtums- und Volksgeschichte erfahre ich dort auch Überraschendes: die berühmten Thonet-Sessel mit den gebogenen Holz-Lehnen wurden einst auch in Kamnik produziert. Die typisch Wiener Institution war also – auch – ein slowenisches Qualitätsprodukt aus Kamnik.

Info: www.muzej-kamnik-on.net

 

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Die Videos entstanden im Rahmen einer Kooperation mit Visit Kamnik, dem Slowenischen Tourismusbüro in Wien und den Salzburger Nachrichten.

https://www.sn.at/rajchl-reist/reisen-wie-rajchl-experten-tipps-und-wissenswertes-fuer-ihre-reise-nach-kamnik-76106719

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