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7 Glücksmomente im Nationalpark Kalkalpen

OBERÖSTERREICH.

Der Nationalpark Kalkalpen im Südosten Oberösterreichs ist ein Naturparadies für jeden Urlaubstyp - egal ob Bergsteiger, Kletterer, Wanderer und Mountainbike-Enthusiasten mit Kondition oder für Genussmenschen wie ich, die es lieber gemütlich angehen. Hier meine schönsten sieben Glücksmomente, die ich zwischen Windischgarsten und Großraming genießen durfte:

Glücksmoment Nr. 1

Feudal wohnen in der Villa des Baron Frankenstein

Bilder: Nationalpark Kalkalpen, Oberösterreich Tourismus GmbH, Screenshot Traveltv.at

Baron Frankenstein
Baron Frankenstein

Ausgangspunkt meiner Nationalpark-Entdeckungen ist der entzückende Ort Windischgarsten. Direkt im Wandergebiet steht die Villa Sonnwend. Ein feudaler Landsitz aus dem 19. Jahrhundert, das einst einem gewissen Baron Frankenstein gehörte. Aber keine Angst: Es spukt hier keineswegs, sondern - ganz im Gegenteil - ist diese offizielle Nationalpark Lodge ein komfortables Quartier mit feinen Zimmern und herrlicher regionaler Küche. Zum Frühstück und abends lockt ein reichhaltiges Büfett. Genial ist das Ausblick von den Zimmern auf die Berge.

 

Adresse: Mayrwinkl 80, 4575 Roßleithen, Tel. +43 7562 20 592,

villa-sonnwend@kalkalpen.at

www.villa-sonnwend.at

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Glücksmoment Nr. 2

Mit Nationalpark-Ranger zu Österreichs einzigem Weltnaturerbe

Die Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen  sind das einzige Weltnaturerbe Österreichs. Ich wusste gar nicht, wie wertvoll Buchen für das Ökosystem Wald sind. Zum Glück bin ich mit dem Nationalpark-Ranger Roman unterwegs, der mit viele spannende Einblicke in das „Fabrikssystem Buche” gibt, wie er es nennt. Im Video erfahren auch Sie, was die Buche alles so produziert. Eine Tour mit Nationalpark ist in jedem Fall ein absoluter Mehrwert. Es gibt verschiedene Themenwanderungen mit den hochprofessionell ausgebildeten und fachkundigen Nationalpark-Experten.

 

Alle Nationalpark-Ranger-Touren im Überblick

Insider-tipp

Book a Ranger

Wer in den Genuss einer Wanderung mit einem Nationalpark-Ranger kommen möchte, muss nicht zwangsläufig an einer Gruppenwanderung teilnehmen. Man kann auch individuelle Touren für Einzelpersonen und Kleingruppen bis 15 Personen buchen. 
Info: Book an Ranger

Glücksmoment Nr. 3

Weitblick auf dem Wurbauerkogel

Glücksmoment Nummer 3 darf ich auf dem Wurbauerkogel genießen: Der Berg hat nicht nur ein geniales 360-Grad-Panorama vom Sensengebirge über das Reichraminger Hintergebirge bis zum Toten Gebirge, sondern ist ein echter Abenteuerberg. Mann kann ihn von Windischgarsten aus in etwa 40 Minuten Wanderung erreichen - oder bequem mit dem Sessellift. Mountainbiker können Ihre Bikes mit dem Sessellift transportieren und eine waghalsige Downhill-Strecke ins Tal fahren. Man kann sich im Bogenschießen ausprobieren oder mit dem Alpen Coaster dahin flitzen - ein Vergnügen für nahezu alle Altersstufen. Den besten Ausblick haben Sie freilich vom Panoramaturm aus, den man zu Fuß besteigen kann oder bequem mit dem Lift erreicht. Auf der Aussichtsplattform sind alle Berge beschrieben.

 

Info: www.wurbauerkogel.at

Insider-Tipp

„Faszination Felsenwelt”

Auf jeden Fall sollten Sie sich auch Zeit für die interaktive Ausstellung „Faszination Felsenwelt” im Erdgeschoß des Panoramaturms nehmen. Eine sehr spannende interaktive Schau, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend finden. Oder wussten Sie, dass der beste Kletterschuh der Welt nicht mit den Hufen der Gämsen mithalten kann? In der Ausstellung können Sie das selbst testen. Empfehlenswert sind auch die Filme über den Nationalpark Kalkalpen mit faszinierenden Tier- und Naturaufnahmen, die in der Endlosschleife gezeigt werden.
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Glücksmoment Nr. 4

Von Alm zu Alm am Hengstpass

Für mich als Genussmensch ist diese Wanderung der absolute Nationalpark-Favorit: Der Naturerlebnisweg „Von Alm zu Alm” erzeugt nicht nur Glücksgefühle beim gemütlichen Wandern, sondern auch bei den kulinarischen Belohnungen auf den Almen. Hier im Nationalpark sind die noch kein Wirtshaus-Etikettenschwindel, sondern echte, authentische Almwirtschaften. Darum empfangen sie auch nicht jeden Tag Gäste. Aber die eine oder andere Hütte hat bestimmt offen, und hier gibt's noch liebevoll hausgemachte Brettljausen mit regionalen Produkten, meist sogar aus der eigenen Produktion. So ein g'schmackiges Bauernbrot habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Und der herzhafte Aufstrich, verziert mit essbaren Blüten - ein Gedicht!

 

Der Weg ist nur 4,4 Kilometer lang und in etwas mehr als einer Stunde zu bewältigen. Also das Genießen steht hier wirklich im Vordergrund.

 

Alle Touren-Infos und Almen

 

Glücksmoment Nr. 5

Mit dem E-Mountainbike durch 19 Bahntunnel

Als Genussradfahrer habe ich bisher einen Bogen um E-Mountainbikes gemacht. Das brauchen nur Abenteurer, habe ich mir gedacht. Ein Fehler! Meine Mountainbike-Premiere auf der Hintergebirgsrunde hat gezeigt: Auch auf ebenen Schotterstraßen fährt sich ein solches Fahrzeug viel sicherer, und mit dem elektrischen Rückenwind ist es genauso gemütlich wie ein normales E-Bike. Der Bike-Verleiher E-Mobility in Reichraming gibt mir eine kurze Einschulung, und Nationalpark-Trainerin Elisabeth ein rasches Fahrtechniktraining. Macht echt Spaß so ein Mountainbike!

 

Die Hauptattraktion der Hintergebirgsrunde sind die ehemaligen Eisenbahntunnel. Einst fuhr hier eine Waldeisenbahn, um holz zu transportieren. Die Trasse wurde stillgelegt, die Schienen abgebaut, und jetzt ist die Route eine der schönsten Radwege Europas. Was es außer den Tunneln auf der Strecke zu erleben gibt, sehen Sie im Video.

 

Insider-tipp

E-Mountainbike-Verleih auch für Anfänger

Das E-Bike-Fachgeschäft E-Mobility in Reichraming und Windischgarsten hat einen gut sortierten Fuhrpark an E-Bikes und Mountainbikes. Die Verkäufer und Trainer nehmen sich viel Zeit, um Anfänger einzuschulen. 
Info: www.emobility.co.at

Glücksmoment Nr. 6

Hausmannskost mit Romantik

Egal wie Sie den Anlauf nehmen - ob mit E-Bike oder als Wanderer: Ein Einkehr in die Anlaufalm sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen! Schon die herzliche Gastfreundschaft der Almwirte Gerda und Stefan wäre schon ein Besuch wert. Aber was die beiden in der urigen Hütte so alles auftischen, lässt mir sogar beim Schreiben dieser Zeilen wieder das Wasser im Mund zusammen laufen: Holzofenbrat'l, Kaspressknödlsuppe, Tellerfleisch, Wildkäsekrainer, Bauernkrapfen und alle möglichen Varianten von Strudeln. Sie werden wie ich ins Schwärmen geraten, so viel steht fest!

 

Adresse: Hintergebirge 1, 4462 Reichraming.

Anfragen und Buchungen: Tel. +43 676 / 335 12 77

Geöffnet: 1. Mai bis 26. Oktober - Dienstag Ruhetag.

www.anlaufalm.at

Insider-tipp

Übernachten im Herzerlzimmer

Da Liebe durch den Magen geht, gibt's auf der Anlaufalm auch ein richtig herziges ZImmer zum Übernachten: das Herzerlzimmer. Von dieser rustikal-liebevollen Überraschung wird Ihr(e) Liebste(r) bestimmt Herzerl in den Augen bekommen. Das Zimmer ist allerdings oft ausbucht! Frühzeitig reservieren oder sich mit einer Koje im Schlaflager begnügen.
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Glücksmoment Nr. 7

Spaßiges Lernen am Nahturspur-Pfad

Dass ich im Nationalpark Kalkalpen nicht nur wunderbare Naturausblicke, köstliche regionale Spezialitäten und die Bekanntschaft sympathischer Experten schließen durfte, verdanke ich auch den engagierten Pädagoginnen Luzia, Michaela und und Daniela. Die Drei haben auf der alten Waldbahnstrecke in Brunnbach den Kräuter- und Bienenlehrpfad „Nahturspur” errichtet. Hier erfahre ich allerlei über die verschiedensten Pflanzen - jeder Pflanzenbestandteil wurde konserviert, so dass man die Blumen und Kräuter zu jeder Jahreszeit betrachten kann. Über QR-Codes gibt's spannende Infos, Spiele und Tipps. So macht Lernen Spaß - und ich nehme nicht nur viele tolle Eindrücke von der Nationalpark-Region Kalkalpen mit, sondern habe nebenbei auch sehr viel gelernt.

 

Info: Nahturspur

INFO

Alle Infos über den Nationalpark Kalkalpen finden Sie auf der Website oberoesterreich.at

 

16 Dinge, die man im Nationalpark erlebt haben muss



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Über mich

Ich bin freier Reise- und Videojournalist mit Leib und Seele und Marketing-Experte für Tourismus. Ich war 23 Jahre lang Reise-Redakteur bei der österreichischen Tageszeitung KURIER und produziere seit 2015  Video-Reportagen mit vielen Insider-Tipps auf eigenen Kanälen.

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