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Zakynthos

Sommerakademie: 5 Gründe, die für diesen Griechenland-Urlaub sprechen

Freiwillig malen im Urlaub? Ich geb's zu, bevor ich "Mister Sommerakademie" Wolfgang Löhnert kannte, war mir die Kreativ-Enklave "Sommerakademie" auf der Insel Zakynthos höchst suspekt. Hier meine fünf Gründe, warum ich jetzt endlich dort hin muss: 

von Claudius Rajchl (Kommentare: 0)

Sommerakademie: 5 Gründe, die für diesen Griechenland-Urlaub sprechen

Kreativ sein ist mein Job, was soll ich mich dann im Urlaub mit Zeichnen, Malen und Formen beschäftigen? Bisher schienen mir "Kreativurlaube" eher suspekt - bis ich immer mehr begeisterte Fans der Sommerakademie Griechenland kennen lernte, die jedes Jahr im Sommer auf der urigen griechischen Insel Zakynthos zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher fast jeden Alters in ihren Bann zieht.

Ich habe bei langjährigen "Sommerakademikern" nachgefragt, was denn das Besondere an dieser Art zu urlauben ist, und komme langsam auf den Geschmack. Warum? - Hier fünf gute Gründe:

1. Nichts muss, vieles kann sein.

Der freischaffende Künstler Djawid C. Borower bringt meine Ängste auf den Punkt: "Du musst überhaupt nicht malen können! Wichtig ist, Dich selbst auszudrücken." Und Modefotografin Petra Kamenar legt nach: "Du kannst jeden Tag entscheiden, welchen Kurs Du besuchen möchtest. Es gibt keinerlei Zwang!"

Das klingt ja doch nach Urlaub ;-)

2. Von wegen "alles verplant"

Meine Skespsis Nummer zwei war die Sache mit dem Terminkalender. Der ist das ganze Jahr über prall gefüllt, wozu da noch in der einzig freien Zeit des Jahres Kurse buchen??!

Die sympathische Sängerin und Multi-Künstlerin Julie Anastassiou macht mir im Video-Interview erstaunlich viel Appetit auf den typischen Urlaubstag in der Sommerakademie: 

„Wir beginnen am Morgen mit Kaffee trinken, das ist ja ur-griechisch, dann geht man in einen Kurs, legt sich danach an den Strand, plaudert, geht wieder in einen Kurs, dann gibt’s Mittagessen, dann wieder an den Strand oder ein bisschen schlafen, schwimmen, dann noch ein Kurs, und am Abend trifft man viele interessante Menschen wieder.“

3. Insel-Entdeckungen statt Gruppen-Animation

Sommerakademie - das klingt ein bisschen nach Rund-um-die-Uhr-Animation für Intellektuelle. Ist nicht so, betont Wolfgang Löhnert, Projektleiter der Sommerakademie: "Zwei Tage in der Woche sind kursfrei, da gibt's genug Gelegenheit, die Insel zu entdecken." Und zwar mit Insider-Bonus: Wer mag, schließt sich Stammgästen und/oder Einheimischen an und entdeckt Landschaften, die er auf einer griechischen Insel nicht vermuten würde, oder er geht individuell auf Tour.

4. Lernen mit Spaß

Jetzt will sogar schon die Tochter von meinem Kameramann zur Sommerakademie, obwohl die doch eigentlich vom Lernen in den Ferien die Nase voll haben müsste. Von wegen: Es kann auch Spaß machen, Dinge auszuprobieren, die man noch nie vorher gemacht hat. Vinyasa-Flow-Yoga zum Beispiel (was immer das ist) oder Holzschnitzen oder einen Roman schreiben mit Franzobel (oder zumindest eine Kurzgeschichte) oder von Fotografin Petra Kamenar fotografier-Tricks lernen.... Der Kurskatalog mit mehr als 100 Kursangeboten liest sich jedenfalls spannend...

5.  Begegnung mit spannenden Menschen

Okay - dazu braucht mich niemand überreden. Das ist zu jeder Zeit spannend und macht Spaß. Ich denke, jetzt wird's Zeit für einen Besuch der Sommerakademie. 

Infos:

www.sommerakademie.at

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