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Hamburg

Hamburg: 7 Hotspots im Sommer

Im Sommer ist die Hansestadt Hamburg noch ein bisschen heißer als sonst. Hier meine Insider-Tipps aus meiner Lieblings-Hafenstadt:

von Claudius Rajchl (Kommentare: 0)

Hamburg: 7 Hotspots im Sommer

1. Abkühlung in der Elbe

Es gibt sie auch in Hamburg, die Hundstage, an denen es so richtig heiß ist. Wissen Sie, wohin die Hamburger an solchen Tagen baden gehen? – mit den Schiffen in die Elbe. Kein Witz! Im noblen Stadtteil Övelgönne (schön mit Rad zu erreichen) sorgt die "Strandperle" mit echtem Sandstrand für maritimes Feeling, auch wenn die Nordsee 100 km entfernt liegt. Ums Bier steht man Schlange, Baden in der Elbe ist nur etwas für Mutige, aber ich habe hier relaxtes Strandlife unter Einheimischen genossen.

www.strandperle-hamburg.de

 

2. Hippe Strandparty

Wer auf das Bad in der Elbe verzichten mag, nicht aber auf Strandparty-Flair, der ist beim Strand Pauli bestens aufgehoben. Den ganzen Sommer über warten hier bequeme Lounge-Möbel, chillige Musik und coole Drinks auf die Gäste. Hier gibt’s auch Frühstück bis 14 Uhr – ideal für die Nachtschwärmer von St. Pauli.www.strandpauli.de

3. Miniaturwunderland

Bei jedem Wetter ist die coole HafenCity ein Muss. Wo früher in der ehemaligen Speicherstadt Waren aller Art gelagert wurden, locken heute Museen. Im "Miniaturwunderland" ist es faszinierend zuzusehen, wie erwachsene Männer mit der größten Modelleisenbahn der Welt spielen. Die Leitzentrale sieht mit unzähligen Kontrollbildschirmen aus wie in einem richtigen Zentralbahnhof: Mehr als 930 Züge, sowie 8850 Autos und Schiffe werden von hier aus dirigiert. Highlight ist aber der Mini-Flughafen, wo die Modelle richtig abheben. Sogar Feuerwehreinsätze werden simuliert. Ein Hit sind die Führungen hinter die Kulissen: "Durchführer" Philipp Dohrendorf hat mir gezeigt, wie die Autos vollautomatisch zum Strom tanken fahren, wenn die Akkus leer werden. Ein Bubentraum, der in keine Wohnung mehr passt.

www.miniaturwunderland.de

4. Höchste Bar Hamburgs

In den "Tanzenden Türmen" von St. Pauli hat im 23. Stock im Frühjahr die höchste Bar Hamburgs eröffnet: "Heaven’s Nest" – mit Dachterrasse. Beim Eingang muss man Schlange stehen, aber man wird mit exklusiven Drinks und tollem Panoramablick belohnt.

www.clouds-hamburg.de

5. Feiern wie ein Kapitän

Ein unscheinbares Schild "Hafenklub" im Hafengebäude bei Brücke 4/St. Pauli Landungsbrücken führt zur elitärsten Adresse des Hamburger Hafens. Hier feiern Kapitäne, machen Reeder Geschäfte. Zu bestimmten Anlässen können auch Normalsterbliche den exklusivsten Blick auf den Hafen genießen – etwa bei maritimen Kochkursen (95 € p. P.) oder bei Veranstaltungen (z. B. am 12. Oktober Konzert der Tenöre mit Aftershowparty).

www.hansegourmet.de

6. Der Eier-Automat von Ottensen

Das ehemalige Arbeiterviertel im Bezirk Altona hat sich zum schicken Kiez mit grünen Hinterhöfen, netten Cafés, Lifestyle-Geschäften und originellen Geschäftsideen gemausert. Familien fühlen sich hier genauso wohl wie Junge. Besonders nett: die Lokale um den Alma-Wartenberg-Platz und in der Kleinen Rainstraße. In der Rothestraße habe ich einen originellen Hühnereier-Automaten entdeckt, wo man für zwei Euro sechs frische Eier bekommt. Die stammen von jenen glücklichen Hühner, die in dem kleinen Gehege zwischen Wohnhäusern, Spielplatz und urbanen Gärten herumlaufen.

7. Street Art im Schulterblatt

Jung, alternativ, frech: Das Schanzenviertel mit dem angrenzenden Karoviertel gilt unter jungen Partytigern als bestes Pflaster zum Aufwärmen für eine heiße Nacht im Szene- und Rotlichtviertel St. Pauli. Pralles Leben herrscht vor allem am Schulterblatt – die Straße verdankt ihren Namen einem Wirtshaus, das Anfang des 18. Jh. das Schulterblatt eines Wals zum Aushängeschild machte. Augenscheinlichstes Gebäude ist hier die "Rote Flora" , ein ehemaliges Theater, das seit Jahren von linken Alternativen besetzt wird. Gelegentlich laden die Hausbesetzer zur Solidaritätsparty. Das Viertel ist auch ein heißer Tiop für Fans von Street Art – die Graffitis und Collagen an den Wänden sind echte Kunstwerke, oft kann man Sprayern bei der Arbeit zusehen.

Das gesetztere Publikum wird sich in den Schanzenhöfen nahe des Fernsehturms wohlfühlen: Im Gelände des ehemaligen Fleischgroßmarkts haben sich gemütliche Cafés, Bierlokale und TV-Koch Tim Mälzer mit seinem Lokal Bullerei angesiedelt. 

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