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Basel: 6 Eigenheiten, über die ich schmunzeln musste

Die Uhren-Stadt Basel ist ein gemütliches Kurztrip-Ziel für kunstsinnige Genießer. Hier locken außergewöhnlich viele interessante Kultureinrichtungen. Über diese sechs Besonderheiten der Schweizer Grenzstadt im Dreiländer-Eck Schweiz, Deutschland und Frankreich musste ich schmunzeln:

 

von Claudius Rajchl (Kommentare: 0)

Basel: 6 Eigenheiten, über die ich schmunzeln musste

1. Die seltsamen Maschinen des Herrn Tinguely

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In Basel musste ich nicht ins Theater gehen, um zu schmunzeln- dort genügt es schon, in Richtung Theater zu spazieren. Denn der Brunnen auf dem Theaterplatz ist ein lustiges Ding: Ein Kopf verbeugt sich und spuckt Wasser. Ein Sieb leistet Sisyphusarbeit, indem es kühles Nass an die Oberfläche schaufelt und gleich wieder verliert - einfach schön, dem Sinn befreiten Schauspiel zuzusehen.

Aber ist bei weitem nicht die verrückteste Maschine, die der Künstler Jean Tinguely in den 1960er-Jahren gebaut hat. Im Museum Tinguely gibt's noch mehr davon. Per Knopfdruck lassen sich die Geräte in Bewegung setzen. Aber - Geduld! Nach jedem "Auftritt" brauchen die Maschinen ein paar Minuten Pause - also Zeit einplanen, wenn Sie alle in Bewegung sehen wollen.

www.tinguely.ch

 

2. Der Wickelfisch

Ich war kürzlich zur Hitzewelle in Basel, und da sind mir unentwegt Menschen mit originellen Taschen entgegen gekommen, die alle Richtung Museum Tinguely unterwegs waren. "Wickelfisch" nennen die Basler das stylische Accessoire, das zugleich als wasserdichte Tasche und Schwimmhilfe dient. Damit gehen die Basler in ihren "Bach" baden - und damit meinen sie den Rhein. Und vorm Museum Tinguely gibt's die beliebteste Einstiegsstelle. Warum die Tasche Wickelfisch heißt und neun mal gewickelt werden muss, zeigt mir eine Baslerin im Video.

Erhältlich ist der Wickelfisch in den Tourismus Büros der Stadt Basel.

www.basel.com 

 

3. Das Hosensack-Museum

Es besteht einzig und allein aus einem Fenster in der Eingangstüre eines Wohnhauses und hat bei freiem Eintritt geöffnet, "wenn das Licht brennt": Das Hoosesaggmuseum im Imbergässlein. Hosensäcke sind dort nicht ausgestellt, aber die ausgestellten Objekte sind so klein, dass sie in eine Hosentasche passen würden. Ich habe dort eine "große" Postkarten-Ausstellung inklusive kleinen Besuchern gesehen.

www.hoosesaggmuseum.ch

 

4. Johann Wanners wundersame Weihnachtswelt

Bei Johann Wanner in der Altstadt herrscht das ganze Jahr Weihnachten:  Das größte Weihnachtsschmuck-Unternehmen der Welt ist eine funkelnde Glitzerwelt. Rekordverdächtig: eine mundgeblasene Riesen-Weihnachtskugel mit 60 Zentimeter Durchmesser.

www.johannwanner.ch

 

5. Klos mit pinkelndem Narren

Lustig sind auch die Hinweisschilder auf öffentliche Toiletten: Ein pinkelnder Narr weist den Weg zur Erleichterung. Es ist nicht zu übersehen, dass die Stadtverwalter bei der Gestaltung ein Vorbild hatten: Manneken pis in Brüssel. Ein solches Schild habe ich zum Beispiel auf dem Weg zum Basler Münster entdeckt. Dort lohnt sich auch ein Abstecher zum Museum der Kulturen - ein spannender Mix aus historischer Bausubstanz und moderner Architektur - hängende Gärten inklusive.

www.mbk.ch

6. Riesen-Graffiti mit Popstars

Die Schweizer haben ja oft den Ruf, stockkonservativ zu sein. Dass dem nicht ganz so ist, beweist etwa das riesige Graffiti, das ich mitten in der Altstadt im Gerbergässlein entdeckt habe. Hier sind poppig bunt Popstars wie Keith Richards und Mick Jagger verewigt. Die Wall of Fame wird ständig umgemnalt und erweitert - eine Initiative des Kultlokals L'unique Art vis-a-vis.

www.lunique.ch

 

Weitere Tipps aus Basel

verrate ich ab 12. September auf meinem Channel

www.salzburg.com/rajchlreist

 

Hinweis: Meine Basel-Reise entstand aus einer entgeltlichen Kooperation mit Schweiz Tourismus, ÖBB Rail Tours und den Salzburger Nachrichten.

 

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